Ein guter Abend auf Dienstreise, wenn du allein im Hotel bist

Landschaftsillustration

Nach einem langen Tag auf Dienstreise sitzt man allein im Hotel. Die Termine sind vorbei, die Kollegen sind weit weg, und das Zimmer wirkt kahl. Viele greifen dann zum Laptop und arbeiten einfach weiter, weil es nichts anderes zu tun gibt. Dabei kann der Abend eine schöne Gelegenheit sein, etwas ganz anderes zu tun und den Kopf freizubekommen, ohne dass man sich einsam fühlt.

Erst hinaus, dann essen

Geh nach dem letzten Termin nicht gleich aufs Zimmer, sondern erkunde die Umgebung. Ein Spaziergang durch das Viertel oder an einem Fluss entlang zeigt dir die Stadt und bringt Bewegung nach dem langen Sitzen. Frag an der Rezeption nach einem ruhigen Lokal in der Nähe. Ein Tisch für eine Person ist völlig in Ordnung, und mit einem Buch oder einer Zeitung wird das Essen zu einem kleinen Erlebnis. Wenn das Wetter mitspielt, such dir auf der Karte ein Ziel, das nicht weit weg ist: einen Park, eine Kirche, einen Aussichtspunkt oder einen Markt. Du musst nichts Besonderes besichtigen. Es genügt, dass du dich bewegst und andere Gesichter siehst.

Wenn du lieber im Hotel bleibst, kannst du dir am Kiosk oder im Supermarkt etwas Einfaches holen und am Schreibtisch im Zimmer essen. Achte nur darauf, dass du dabei nicht nebenbei E-Mails beantwortest. Leg das Handy weg, und genieße die Ruhe. Wer möchte, ruft nebenbei jemanden an, mit dem er gerne spricht.

Den Tag abschließen

Nimm dir ein paar Minuten, um den nächsten Tag vorzubereiten. Lege die Kleidung heraus, schau dir die Route an und notiere die wichtigsten Punkte für das nächste Gespräch. Dann ist der Kopf frei, und du musst später nicht mehr daran denken. Setz dir außerdem eine Zeit, zu der du den Laptop endgültig zuklappst, damit die Arbeit nicht bis in den Abend hineinreicht.

Nutz den Rest des Abends für etwas, das dir Freude macht. Lies ein paar Seiten, schau eine Sendung, die du sonst nicht siehst, oder schreib eine Karte an jemanden zu Hause. Ein Hotelabend ist selten, und wenn du ihn bewusst gestaltest, wird er zu einer angenehmen Unterbrechung und nicht zu einer Lücke, die du mit Arbeit füllen musst.