Den Arbeitstag nach dem eigenen Rhythmus legen

Landschaftsillustration

Flexible Arbeitszeiten sind ein Geschenk, aber nur, wenn man sie bewusst nutzt. Viele fangen einfach immer zur gleichen Zeit an, weil es schon immer so war, und merken gar nicht, dass sie eine Wahl hätten. Dabei lohnt es sich, ein paar Wochen lang zu beobachten, wann man gern und gut arbeitet, und den Tag dann darauf abzustimmen.

Den eigenen Rhythmus erkennen

Achte darauf, zu welchen Zeiten dir bestimmte Aufgaben leichtfallen. Vielleicht schreibst du morgens am liebsten Texte, telefonierst aber lieber am späten Vormittag, und Ablage und Aufräumen erledigst du nach dem Essen. Notiere dir eine Woche lang in Stichworten, wann du dich wohlgefühlt hast und wann nicht. Nach kurzer Zeit erkennst du ein Muster, das du nutzen kannst.

Ordne dann deine Aufgaben entsprechend. Was viel Ruhe braucht, kommt in die Zeit, in der du am liebsten allein arbeitest. Gespräche und Absprachen legst du in die Stunden, in denen ohnehin andere erreichbar sind. Auch Pausen müssen nicht immer zur gleichen Uhrzeit stattfinden. Mach sie dann, wenn du merkst, dass es Zeit ist, und nicht erst, wenn die Uhr es sagt.

Absprachen im Team

Flexibilität funktioniert nur, wenn die anderen wissen, woran sie sind. Teile deinem Team mit, zu welchen Zeiten du in der Regel erreichbar bist, und halte dich daran. Ein kurzer Hinweis im Kalender genügt. Arbeitest du mit Kollegen, die in anderen Schichten oder an anderen Orten sitzen, sag ausdrücklich, wann du erreichbar bist und wann nicht. Frag ruhig auch nach, ob es Wünsche gibt, die du berücksichtigen solltest. Bei Besprechungen lohnt es sich, Termine so zu legen, dass sie für alle gut passen, auch wenn nicht jeder zur gleichen Zeit beginnt.

Denke außerdem an das Ende des Tages. Ein flexibler Arbeitsbeginn heißt nicht, dass man bis in den Abend arbeiten muss. Setz dir eine Zeit, zu der du den Rechner zuklappst, und plane etwas ein, worauf du dich freust. Wenn du nach einigen Wochen feststellst, dass ein anderer Rhythmus besser passt, ändere ihn. Der Tag gehört dir, und er darf sich mit dir verändern.