Am Nachmittag lässt bei vielen der Schwung nach. Das Mittagessen liegt schon ein paar Stunden zurück, und der Feierabend ist noch ein Stück entfernt. Ein kleiner Snack kann dann eine schöne Pause markieren, wenn er gut gewählt ist. Es geht nicht darum, viel zu essen, sondern darum, etwas Vertrautes und Praktisches dabeizuhaben, worauf man sich freuen kann.
Was sich gut eignet
Am besten sind Dinge, die sich leicht transportieren lassen, nicht krümeln und keinen starken Geruch verbreiten. Ein Apfel, eine Handvoll Nüsse, ein paar Käsewürfel, getrocknete Früchte oder ein kleines belegtes Brot in Folie erfüllen diese Bedingungen. Alles, was klebt oder tropft, ist am Schreibtisch unpraktisch, vor allem in der Nähe der Tastatur. Denk auch an die Kollegen im Großraumbüro, die dir gegenüber sitzen.
Wer keine Lust auf Süßes oder Herzhaftes hat, kann sich einen Wechsel gönnen. Am einen Tag gibt es Obst, am nächsten etwas anderes. Kleine Dosen mit Deckel sind praktisch, weil sie in der Tasche nicht auslaufen und sich leicht spülen lassen. Ein fester Platz in der Schublade oder im Kühlschrank verhindert, dass der Snack vergessen wird oder am Ende zerdrückt in der Jackentasche liegt. Wenn du für die Woche einen kleinen Vorrat anlegst, füll ihn am Freitag wieder auf, damit er nicht ausgerechnet dann leer ist, wenn du ihn brauchst.
Vorbereiten und genießen
Am einfachsten packst du den Snack am Vorabend zusammen mit der Brotdose ein. So musst du morgens nicht nachdenken. Lege dir außerdem eine Serviette dazu, damit Maus und Tastatur sauber bleiben. Wenn du dir vornimmst, den Snack zu einer bestimmten Zeit zu essen, hast du außerdem einen festen Punkt am Nachmittag, der den Tag in zwei Hälften teilt.
Iss den Snack möglichst nicht am Schreibtisch, sondern geh kurz in die Küche, ans Fenster oder vor die Tür. Ein paar Minuten reichen. Trink dazu ein Glas Wasser oder eine Tasse Tee, und lass den Bildschirm für diese Zeit in Ruhe. Danach fällt es oft leichter, sich wieder auf die Aufgabe zu konzentrieren, die noch vor dir liegt, und der Rest des Nachmittags fühlt sich überschaubarer an.